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Ziegen

Unsere Ziegenherde besteht derzeit aus 40 Milchziegen der Rassen Thüringer Waldziege und Toggenburger Ziegen, 2 Böcken, sowie 25 Jungziegen für die weibliche Nachzucht. Unsere Ziegen sind
Herdbuch geführt beim Landesverband Bayerischer Ziegenzüchter e.V.

Desweiteren ist unser Betrieb CAE- und Pseudo-Tuberkulose frei.

 

Thüringer Waldziege:

Die Thüringer Waldziege entstand aus der Einkreuzung von Toggenburger Ziegen in Thüringer Landschlägen. 1935 wurde sie als eigenständige Rasse unter dem Namen Thüringer Waldziege anerkannt. Der damalige Bestand von über 50.000 Tieren reduzierte sich in den nachfolgenden Jahrzehnten so dramatisch, dass die Thüringer Waldziege 1993 als gefährdete Nutztierrasse eingestuft wurde.

Inzwischen wird diese Rasse von weit über 100 Züchtern in 13 Bundesländern gezüchtet. Im Herdbuch werden derzeit 850 Tiere betreut, davon ca. 30 Prozent in Thüringen.

Die typischen Kennzeichen der Thüringer Wald Ziege sind die ausgeprägte weiße Gesichtsmaske, die weiß gesäumten Ohren und Maul, der weiße Spiegel und die weißen Unterbeine. Die Fellfarbe geht über hellbraun, dunkelschokoladenbraun bis hin zu schwarzen Tieren. Beide Geschlechter können behornt oder hornlos sein und nur 30 % der Tiere haben „Glöckchen“.

Die Thüringer Waldziege ist sehr widerstandsfähig, leistungsstark und robust. Sie erzielt spielerisch eine hohe Milchleistung (durchschnittlich 900 l, 3,5 % Fett) und besitzt eine hohe Fruchtbarkeit mit guten Muttereigenschaften. Außerdem liefert die Ziege vorzügliches Fleisch und wird auch in der Landschaftspflege eingesetzt.

 

Toggenburger Ziege:

Ursprünglich stammt die Toggenburger Ziege aus dem Kanton St. Gallen in der Schweiz. In der Zwischenzeit wurde diese anpassungsfähige Ziegenrasse in viele andere Länder weltweit exportiert, unter anderem nach Nordamerika, Großbritannien, Deutschland und Österreich. Die Toggenburger Ziege wurde entweder als eigenständige Rasse weitergeführt, oder mit anderen Rassen gekreuzt. Diese widerstandsfähigen und genügsamen Ziegen zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und außerordentlich gute Milchleistung aus und sind deshalb ausgezeichnete Wirtschaftstiere für die Fleisch- und Milcherzeugung, aber auch Haut und Fell werden genutzt.

Die Toggenburger Ziege gibt es gehörnt und ungehörnt. Ihre Färbung reicht von hellbraun bis mausgrau und es gibt sie sowohl kurzhaarig, als auch langhaarig. Typisch für diese Ziegenrasse ist in jedem Falle die helle Zeichnung von den Ohren bis zum Maul, und auch die Beine, der Schwanz und die Körperunterseite sind hell bis weiß gehalten. Je nach Züchtung weisen manche dieser Ziegen ein mehr oder weniger langes Fell im hinteren Körperbereich auf, das unter anderem einen speziellen Witterungsschutz bietet. Aus hygienischen Gründen wird aber vermehrt die kurzhaaarige Ziege gezüchtet.



Enten

Wir halten auf unserem Grundstück 6 Warzenenten und einen Erpel. Bei derWarzenente handelt sich um eine domestizierte Form der Moschusente aus Südamerika. Die Tiere geben kein lautes Geschnatter von sich sondern nur einen leise, zischenden Ton. Die Warzenente ist eine widerstandsfähige, schnellwüchsige Ente, die besonders mageres Fleisch liefert. Sie besitzt sehr gut ausgeprägte Brutlust und gute Muttereigenschaften. Kennzeichnend bei den Tieren beider Geschlechter ist das nackte und mit einer Stirnwarze gezierte Gesicht. Warzenenten haben eine Legeleistung von bis zu 40 Eiern im Jahr. Die Brut dauert 35 Tage.

Unsere Enten bekommen im März ihre Brutkisten und dürfen mit der planmäßigen Eiablage beginnen. Sie legen zwischen 10 und 20 Eier. Erfahrungsgemäß schlüpfen pro Nest bis zu 15 Küken. Diese werden anfangs jeweils mit ihrer Mutter in ein eigenes geschütztes Gehege gesperrt. Nach 3 - 4 Wochen bestimmen wir eine fürsorgliche Altente, die die ganze Schar unter ihre Fittiche nehmen darf. Wenn die Jungtiere alt genug sind, dass sie nicht mehr von gefräßigen Räubern aus der Luft bedroht werden, dürfen sie zusammen mit den Altenten in die angrenzende Mindel zum täglichen Schwimmen gehen. Sowohl im Wasser, wie auch in unserem Obstgarten und den Nachbarwiesen finden sie allerlei nahrhaftes Getier, das sie langsam aber stetig wachsen lässt.